Kim Weisswange

Die gebürtige Südafrikanerin und Wahl-Hamburgerin Kim Weisswange zählt zu den führenden Duft-Kreateurinnen unserer Zeit. Kim Weisswange ist eine „nez“, eine „Nase“, wie man im Französischen Parfümeure bezeichnet. Mit einem außergewöhnlichen Geruchsinn begabt, kann sie Hunderte verschiedene Blumen, Hölzer und Früchte am Geruch erkennen, denn sie hat ein fotografisches Gedächtnis für Düfte.

Schon als Kind träumte sie davon, Parfüms herzustellen. Sie richtete sich in ihrem Elternhaus, ein eigenes kleines Labor, im Keller ein. Ihr Vater hielt nicht viel von ihrem Berufswunsch, machte ihr keine Hoffnungen, jemals erfolgreich zu sein. Der Grund: Sie sei kein Mann und lebe nicht im Land der schönen Kleider und Düfte – Frankreich. Stattdessen schenkte er ihr eine Kamera, wollte aus ihr eine Fotografin machen. Zunächst mit Erfolg: Kim Weisswange zog nach Amerika, fotografierte bereits im Alter von 18 Jahren sehr erfolgreich für große Modezeitschriften und traf am Set Sänger, Schauspieler und Produzenten – darunter zahlreiche international bekannte Persönlichkeiten. Für sie kreierte sie ihre ersten eigenen Düfte.

Das war der Startschuss für „Unique Perfumes“, individuelle Parfüms für Jedermann. Weil sie damals als Südafrikanerin keine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung für die USA bekam, zog sie Anfang der 90er-Jahre nach Hamburg, dem größten Umschlagplatz für ätherische Öle und Gewürze. Heute kreiert sie, maßgeschneiderte Düfte, für Hollywood-Stars und Normalsterbliche auf der ganzen Welt. Sie kennt die Duftvorlieben der ganz Großen, sogar Royals zählen zu ihrem Klientel.

Seit über 25 Jahren produziert Kim Weisswange für namhafte Firmen erfolgreich Parfum- und Naturkosmetikserien.

Schuf darunter zahlreiche internationale Bestseller im Duft- und Pflegemarkt und gewann mit ihren Produkten bei den Clio Awards in New York. Die Clio Awards zählen neben den Cannes Lions zu den größten Kreativwettbewerben der Welt. Ihre Wichtigkeit für die Werbebranche wird mit der Bedeutung des Oscar für die Filmbranche verglichen.

Im Laufe der Zeit fühlte Kim Weisswange, dass sie ihre große schöpferische Begabung nicht nur für das kreieren von Düften konzentrieren wollte. Zur Demonstration der Natürlichkeit ihrer biologischen Parfums, trank sie diese stark verdünnt auf einem Duftseminar. Dabei stellte sie fest, dass einige nach Gin oder nach anderen bekannten Spirituosen schmeckten. Bei diesem Schlüsselerlebnis entstand der Wunsch einen eignen Gin zu entwickeln. Jeder Gin gleicht im Aufbau einem Parfüm und besteht aus Kopf-, Herz- und Basisnote. Als Parfumeurin kennt sie wie kaum ein anderer,  unzählig viele Inhaltsstoffe, die für eine Gin Produktion in Frage kommen könnten. Nun hatte Kim Weisswange einen weiteren Bereich gefunden, wo sie ihre feine Nase zum Kreieren einbringen kann.

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